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Staatsbankrott USA?

2009 03
Hyperinflation und Kunst

20.05.2009
Staatsbankrott
USA ?

Vom Ende der Nachkriegszeit

28.05.2009
Die Inflation wird kommen

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Geldanlagen im Vergleich

Kunst als Geldanlage

08.06.2009
Krise vorbei, Tiefpunkt erreicht, Licht am Ende des Tunnels, die Aktienmärkte punkten. Wer nun behauptet, dass wir eine wirklich historische Krise erleben, kann ja nur ein Schwarzmaler sein. Wir bekennen: Wir gehören dazu.
Und wir verkaufen Kunst. Wie unseriös die Geldanlage “Kunst” am Ende ist, sollten Sie sich aber vielleicht wirklich lieber einmal von Ihrem (total seriösen) Bank-Geldanlagen-Berater Ihres Vertrauens erklären lassen, denn unsere Analyse der Geldanlagen in Krisenzeiten ist durch und durch parteiisch und wir wollen selbstverständlich und naturgemäß als Kunstvermittler nur Ihr Bestes: Ihr Geld...^^

28.05.2009
Geldanalgen im Vergelich
Kunst als Geldanlage

Wenn man in den virtuellen Weiten des Internets, in Foren und Chats sich als Angehöriger des Kulturbetriebs vorstellt und über Kunst und Wirtschaft reden will, bekommt man zu 12% innerhalb von Minuten fäkale Ausdrücke zu hören, mindestens 25% der anschließenden Gespräche handeln von dem Maler Vincent Van Gogh, seiner Lebens-Verkaufsquote, und dem Hinweis, dass lebende Künstler am besten sterben sollten, um Ernst genommen zu werden und Bilder zu verkaufen. Ca 20% der Gespräche handeln von Künstlern aus der näheren Bekanntschaft des jeweiligen Gesprächspartners , deren Probleme und Ansichten und ca 30% der Gespräche enden in abfälligen Bemerkungen über zeitgenössische Kunst, den einen oder anderen Maler oder den Fragwürdigkeit der modernen Kunst ansich.

Da sich der Ablauf solcher Gespräche im Grunde regelmässig wiederholt, halten wir es für müssig, auf diese allgegenwärtigen Sichtweisen auf Kunst der Gegenwart einzugehen, denn durch die virtuelle Verbreitung freier Informationen in den Zeiten einer globalen Wirtschaftskrise erlangt Kunst plötzlich noch eine zusätzliche Bedeutung, über die wir heute reden wollen:

Haben Sie zu Beginn der Krise auch einmal den Spruch gehört:
‘Keine Sorge, der Staat kann nicht pleite gehn...” (Denn wenn dem Staat das Geld ausgeht, druckt er einfach neues)
Mittlerweile diskutieren wir über den Staatsbankrott von Irland, von Griechenland, Italien, Lettland, wir lesen Berichte über die gewaltige Staatsverschuldung der USA, über Fehlinvestition Österreichs im Osten und über Bankenpleiten im Minutentakt und welche Gefahren also auch für den Euro als europäische Gemeinschaftswährung noch so auf uns lauern, vermag im Moment niemand abzusehen.

Nun wird uns (als Angehörigen des Kulturbetriebs) bei einer eher sachlichen Analyse dieser frei zugänglichen, wirtschaftlichen Fakten in Diskussionen
hin und wieder gerne pauschal jeglicher wirtschaftliche Sachverstand abgesprochen. Auf die konkrete Nachfrage jedoch, wie hoch denn die seriös und wirtschaftlich sachkundig erlangte Aktienverluste eigentlich seien, bestätigen uns genau diese Personen am Ende dann Abschreibungen und Verluste von über 50% mit Ihren Aktien-Depots. 
- Aber “Aktien müsse man eben langfristig betrachten...”

Rund 600 Milliarden Dollar (FAZ) sind in der Krise bis jetzt schon vernichtet worden, und am Ende könnten die Verluste mehr als doppelt so hoch ausfallen, so der Internationale Währungsfond.

Man darf also durchaus in dem Zusammenhang einmal darauf hinweisen, dass dieses Bedürfnis nach einer “total seriösen Geldanlage mit hoher Rendite”
weltweit zu dieser Blase der Immobilienfonds mit AAA-Rating geführt hat.
Denn, Hallo, amerikanische Immobilien sind eine völlig sichere Geldanlage, Staatsanleihen sind auch total sicher, Dot-Com-Unternehmen sind die Zukunft, und he, in Krisenzeiten: Gold.
Aber Kunst?

Wie dem auch sei, ein paar kurze Worte zu den reinen Fakten unseres Geschäftes:

1. Wir haben hier im Jahr höchstens 20-30 originale, zeitgenössische Kunstwerke anzubieten. Höchstens, denn nach unserem Dafürhalten steigen die Gemälde in unserem Lager mittel-und langfristig deutlich im Wert.
2. Von den 82 Millionen Deutschen, die unsere Seite bzw unser Angebot im Moment entweder nicht kennen, oder grundsätzlich keine Kunst kaufen würden (um sowas nicht auch noch zu fördern...) oder denen unserer Angebot an Gemälden zu düster/zu bunt, zu abstrakt/zu realistisch, zu provokativ/zu konservativ, zu beliebig, zu bemüht, zu speziell, usw. ist, von den 82 Millionen
deutschen Nicht-Kunst-Käufern reicht uns am Ende im Grunde schon ein einziger Kunstsammler, damit sich unser kultureller Aufwand hier lohnt. :) 
3. Wobei auch das Kunsthandelsgeschäft am Ende nach den altbekannten und simpelsten marktwirtschaftlichen Spielregeln funktioniert:
Angebot und Nachfrage. Und wie gesagt, unser Angebot begrenzt sich auf ca
20-30 originale, zeitgenössische Tafelbilder.
Wobei unsere, kleine Webseite zur Zeit jeden Monat mehr Besucher erreicht.
4. Da wir also in der Tat nur eine recht überschaubare Menge an Kunstwerken bzw Gemälden anbieten können, erscheint uns die konkrete Erfahrungserkenntnis vielbedeutend zu sein: Wer sich zu den Zeiten der Weltwirtschaftskrise 1929 frühzeitig Werke bestimmter Impressionisten, Expressionisten bzw. damals vielleicht noch völlig unbekannter französischer oder deutscher Maler zulegte, brachte so seine kleine Investition sicher durch jeden Weltkrieg, jede Hyperinflation und jede Weltwirtschaftskrise, diese Bilder erzielen heutzutage Rekordgewinne und man kann durchaus einmal feststellen, dass die Preise auf dem Kunstmarkt im Grunde nach oben offen sind...

Aber selbst ohne eine Wirtschaftskrise, die die Nachfrage nach Sachwerten abseits von Papiergeld im Moment ansteigen lässt, hat die simple Kaufentscheidung für ein Kunstwerk (eines damals völlig unbekannten Malers wie zum Beispiel dem jungen Baselitz - heute Professor an der UdK Berlin ) so manchen Investor in die total unseriöse Geldanlage Kunst nach dessen Erfolg zum Millionär gemacht... 
  
- Manchmal steht die Welt eben Kopf.

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