

eq
Sunflowers II 01
Öl über Dispersion auf Leinwand
2009
70x70 cm
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Alle Preise erhöhen sich automatisch zu Beginn eines jeden neuen Quartals.(Analog zu den Besucherzahlen) - zur Zeit jeweils um 25%
Der derzeitige Preis ist also gültig bis 31.12.2009.
by eq
“Bloß Maler, van Gogh, und nichts weiter,
keine Philosophie, keine Mystik, kein Ritus, keine Psy-
churgie oder Liturgie,
keine Geschichte, Literatur oder Poesie:
seine goldbronzenen Sonnenblumen sind gemalt; sie sind
wie Sonnenblumen gemalt und nichts weiter; aber um eine
natürlich Sonnenblume zu begreifen, muß man jetzt auf
van Gogh zurückkomen, ebenso wie man - um einen nat-
ürlichen Gewittersturm, einen Gewitterhimmel,
eine natürlich Ebene zu begreifen, van Gogh nicht mehr länger ignorieren
kann.”
(Antonin Artaud)
Über das Malen von Sonnenblumen.
2. Vielleicht steht die Philosophie ja theoretisch irgendwo dazwischen, also zwischen dem wissenschaftlichen Geist und der Kunst, doch offenkundig war der Philosophie diese Aufgabe, zumindest soweit es die deutsche Geistesgeschichte seit Kant betrifft, am Ende wohl zu anspruchsvoll, weswegen vor einiger Zeit der ‘schwarze Peter’ von der Religion zur Wissenschaft und von dort zur Philosophie wanderte,
wir kennen die Verwirrungen, die dieses Spiel auslöste und nennen sie “Geschichte”, wie dem auch sei,
(keine Sorge, diese mein Webspace hier bietet noch genügend Raum für weitere Erläuterungen)
auf jeden Fall liegt er liegt nun hier, der ‘schwarze Peter’, hier im Bereich der Kunst, und leider, leider weiss ich persönlich nun in der Tat auch nicht, wohin nun, mit dem Ding...
Ich kann mich noch sehr gut an den Tag erinnern, an dem ich mir dieses Buch von Antonin Artaud
“Vincent van Gogh - der Selbstmörder durch die Gesellschaft”
in dieser kleinen, auf philosophische Bücher spezialisierten Buchhandlung käuflich erwarb.
Sie müssen hierfür wissen , dass die kargen Mittel, mit denen ansich schon den allermeisten Studenten auskommen müssen, im Falle eines Kunststudiums in der Hauptstadt Deutschlands ja nicht nur für das alltäglich notwendige ausreichen müssen, oder für die umfangreichen Studienmaterialen für das Pflichtfach Philosophie, sondern eben auch noch für das Arbeitsmaterial (Ölfarben, Pinsel usw) und dass der gutgemeinte Rat, doch “mal was zu arbeiten wie alle anderen auch” im Falle eines solchen Kunststudiums
aufgrund der tatsache, dass nur die semesterferien für eine ordentliche das heisst kontinuierliche Arbeit im Atelier übrig bleiben.
Wie dem auch sei, das Philosphie-Studium an einer solche Institution ist natürlich (zu Recht) recht anspruchsvoll, weswegen ich häufig in die Verlegenheit kam, gewisse materielle Extrem-Entscheidungen
zu treffen, um an die notwendigen Studienmaterialien zu kommen und in diesem Sinne war mir bei meinen Besucher dieser Buchhandlung das Werk Artauds aufgrund des vielsagenden Titels natürlich schon des öfteren aufgefallen, doch 40 DM für ein Buch war eben einfach eine unlösbare Rechenaufgabe
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